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Musik : : Shikamana
Shikamana (aus Suaheli: „zusammen“) ist die Folkloregruppe an unserer Schule. Sie besteht sowohl aus Sängern als auch aus Instrumentalisten (u.a. Saxophone, Schlagzeug, E-Bass, Gitarren), bietet also die perfekte Mischung. Die von ihnen aufgeführten Stücke sind aus den verschiedensten Ländern und in den verschiedensten Sprachen, wie z. B. Russisch, Spanisch, Englisch, Latein, afrikanische Sprachen und natürlich Deutsch. Shikamana besteht nun bereits seit dem Jahre 1996, in dem Ralph Helm dieses Folkloreensemble ins Leben gerufen hat. Das Repertoire ist somit sehr umfangreich und vielfältig geworden. Von einem jiddischen Volkslied, hin zu einer brasilianischen Samba und schließlich auch zu einem Gershwin-Medley ist alles dabei. Mit diesem abwechslungsreichen Programm konnte Shikamana dem Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium auf zahlreichen Konzertreisen, beispielsweise nach Finnland, Spanien oder Schweden und demnächst nach China einen Namen machen. Geleitet wird Shikamana seit 2001 von Michael Letz, der außerdem noch das Berliner Ensemble „Sadako“ leitet. Der Pavillion dient den ca. 40 Schülern bei den Proben, die für die Nachwuchsshikamana Unterstützt wird Herr Letz bei den Proben der älteren Schüler von Shikamana von Herrn Woitalla und bei den „kleinen Shikamana“ von Frau Zweiniger.
Pünktlich zu Weihnachten soll die CD mit alten und neuen Stücken aller Ensembles unserer Schule fertig werden. Auch Shikamana wird darauf zu hören sein. Da sich sowohl Mitgliederzahlen, somit einige Mitglieder, als auch unser Repertoire verändert haben, möchten wir nur aktuelle Stücke auf die CD bringen. Daher sind die Aufnahmen in den letzten Wochen ganz frisch auf das Band gekommen: Mit dicken Kopfhörern standen wir vor unseren Mikrophonen und sangen, oder spielten ähnlich nervös wie bei Auftritten, und doch in der üblichen Geborgenheit unseres Pavillons „Musik“ ein... Wir sind gespannt auf das Ergebnis!
Auch Shikamana ist an dem diesjährigen musikalischen Projekt der Schule beteiligt! Leider nicht vollständig, da die Nachwuchsshikamana (6. bis 8. Klasse) und ein paar Instrumentalisten nicht dabei sind, und doch vollständiger als beim letzten Mal. Die Sängerinnen und einige mutige Instrumentalisten arbeiten an Höhen und Tiefen, Sprüngen und Sprache in Brubeck´s „To Hope“ sowie dem „Messias“ Händels, weitere Instrumentalisten kümmern sich um die Percussion. Die Zusammenarbeit mit den anderen Ensembles, ein motiviert dirigierender Herr Olberg, schnelle Fortschritte zu wohlklingenden Tönen und die schulisch bedingte Bereitschaft der Musik etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu gewähren, als es der Fall ist, wenn sie beim Hausaufgaben machen aus dem Radio tönt, lassen etwa 400 SchülerInnen auch mal ein Wochenende in der Schule verbringen, oder bereits früh um halb neun konzentriert proben ... Das Resultat all dessen, werden wir im Frühling nächsten Jahres präsentieren!
Vom 9.-13.2. waren wir nun schon zum 3. Mal gemeinsam mit dem Mädchenkammerchor in Windischleuba! Wie die meisten Probenfahrten begann auch unsere diesjährige mit einer Busfahrt - einer ungewöhnlich schläfrigen! Spät(estens) am Abend stellte sich aber glücklicher Weise heraus, dass dieser erste Eindruck nicht auf die kommenden Tage schließen lassen sollte! Noch am Tag der Ankunft probten erst die Sängerinnen Shikamanas mit dem Mädchenkammerchor für das Schulprojekt, während die Instrumentalisten aufbauten und sich einspielten. Etwas später wurde dann in den Ensembles geprobt. So setzte es sich auch in den nächsten Tagen fort, wobei man sich trotz wachsender Müdigkeit eine doch steigende Qualität einbilden konnte! Eine kleine Krisensitzung unter uns schien wenigstens auf die Disziplin und Konzentration der verbleibenden 3 Tage positiv zu wirken, ohne dem Spaß großen Abbruch zu tun, sodass sich alte, wie neue Stücke, sowie das Musical unseres Herrn Letz gut proben und verfeinern ließen! In den Pausen wurde gelesen, geschlafen, gemeckert, gesummt, gequatscht und Tischtennis gespielt natürlich. Am Donnerstag war dann der bereits befürchtete Ausflug angesetzt - diesmal nach Altenburg und erstmals freiwillig, was eine sehr geringe Beteiligung zur Folge hatte... Nach den letzten Gesamtproben am Freitag Vormittag und in Erinnerung an die letzten 98 Stunden (von denen man unter Umständen 80 wach war) möchte man sich die Meinung Herrn Schulzes teilen, es sei wohl die beste Chorfahrt seit mehreren Jahren gewesen! |
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